5 Marketing-Fehler die KMUs Geld kosten
Du gibst Geld für Marketing aus. Aber es kommt nichts zurück. Kein Traffic. Keine Leads. Keine Kunden.
Das Problem ist nicht dein Budget. Das Problem ist, wie du es ausgibst.
Hier sind die 5 häufigsten Fehler, die wir bei KMUs sehen — und wie du sie ab morgen vermeidest.
Fehler 1: Du hast keine Webseite. Oder eine von 2019.
“Wir haben ja Instagram.”
Instagram ist kein Ersatz für eine Webseite. Instagram gehört Meta. Die Algorithmen ändern sich morgen. Deine Reichweite sinkt. Und dann?
Eine Webseite ist dein digitales Grundstück. Alles andere ist Miete.
Was du tun solltest:
- Eine einfache, schnelle Webseite mit klarer Botschaft
- Keine 47 Unterseiten. 5 reichen: Home, Leistungen, Über uns, Blog, Kontakt
- Mobilfreundlich (60%+ deiner Besucher kommen vom Handy)
- Ladezeit unter 3 Sekunden
Kosten: 2.000–5.000€ einmalig, oder 200–500€/Monat bei einer Agentur die es richtig macht.
Fehler 2: Du postest ohne Strategie
3 Instagram-Posts pro Woche. Montag ein Zitat. Mittwoch ein Produktfoto. Freitag ein “Schönes Wochenende!”.
Das ist kein Marketing. Das ist Zeitvertreib.
Was du stattdessen tun solltest:
- Definiere dein Ziel. Willst du Reichweite? Leads? Verkäufe?
- Kenne deine Zielgruppe. Nicht “alle”. Wer genau?
- Content-Plan für 30 Tage. Nicht für 3.
- Messe die Ergebnisse. Wenn du nicht misst, weißt du nicht was funktioniert.
Fehler 3: Du ignorierst SEO
“SEO ist doch tot.” — Jemand, der kein SEO macht.
68% aller Online-Erfahrungen beginnen mit einer Suchmaschine. Wenn deine Webseite nicht bei Google auftaucht, existierst du für 68% deiner potenziellen Kunden nicht.
Die SEO-Basics die jedes KMU braucht:
- Google My Business einrichten und pflegen (kostenlos!)
- 5-10 Keywords identifizieren, die deine Kunden suchen
- Blog-Artikel schreiben, die diese Keywords abdecken
- Meta-Descriptions auf jeder Seite
Zeitaufwand: 2-4 Stunden pro Woche. ROI: Langfristig der günstigste Marketingkanal.
Fehler 4: Du verbrennst Geld mit Ads ohne Tracking
“Wir haben 500€ in Facebook-Ads gesteckt.”
Okay. Und was kam raus?
“Naja, wir hatten mehr Likes.”
Likes zahlen keine Rechnungen.
So schaltest du Ads richtig:
- Conversion-Tracking einrichten — Bevor du einen Cent ausgibst
- Landing Page erstellen — Nicht auf die Startseite leiten, sondern auf eine Seite die konvertiert
- Klein anfangen — 10€/Tag, testen, optimieren, dann skalieren
- ROAS messen — Return on Ad Spend. Unter 3x? Strategie ändern.
Faustregel: Wenn du den ROI deiner Ads nicht in 30 Sekunden berechnen kannst, schalte sie ab.
Fehler 5: Du machst alles selbst
Du bist Elektriker. Oder Bäcker. Oder Steuerberater. Du bist gut in dem, was du tust.
Aber Marketing ist ein eigener Beruf. Und Content-Erstellung auch. Und Design auch.
“Ich mache das mal schnell selbst” kostet dich:
- Zeit — die du für dein eigentliches Geschäft brauchst
- Qualität — weil Canva-Grafiken nicht wie professionelles Design aussehen
- Ergebnisse — weil ohne Expertise die Strategie fehlt
Die bessere Option:
- Freelancer für spezifische Aufgaben (500-2.000€/Projekt)
- Agentur für laufende Betreuung (1.000-3.000€/Monat)
- In-house ab einem gewissen Umsatz (ab 50.000€/Monat sinnvoll)
Das Geld, das du für professionelles Marketing ausgibst, kommt zurück. Das Geld, das du für schlechtes Marketing ausgibst, ist weg.
Fazit
Marketing ist kein Luxus. Es ist der Motor deines Geschäfts.
Die gute Nachricht: Du musst nicht alles auf einmal machen. Fang mit einem Fehler an. Fix ihn. Dann den nächsten.
Reihenfolge die funktioniert:
- Webseite fixen (Fehler 1)
- SEO-Basics einrichten (Fehler 3)
- Content-Strategie erstellen (Fehler 2)
- Dann erst Ads schalten (Fehler 4)
- Wenn es läuft: Experten holen (Fehler 5)
Bei berlzop helfen wir KMUs genau dabei. Keine überteuerten Pakete. Kein Bullshit. Nur Marketing, das funktioniert.