Angebot geändert: Was musst du auf deiner Website aktualisieren?
Du bietest eine neue Leistung an, arbeitest in einer anderen Region oder hast deinen Ablauf verändert. Aktualisiere zuerst die Erklärung des Angebots und den Weg zur Anfrage. Prüfe danach alle Stellen, an denen die alte Aussage noch auftaucht: Leistungsseiten, Kontakttexte, häufige Fragen und herunterladbare Unterlagen. Eine geänderte Überschrift allein reicht nicht, wenn das Formular weiterhin nach dem alten Angebot fragt.
Dafür brauchst du zunächst einen klaren Änderungsauftrag. Mit ihm kannst du selbst an der Website arbeiten oder die Pflege abgeben, ohne jede Seite neu zu entwerfen.
Halte fest, was sich tatsächlich ändert
Schreibe vor der Textarbeit drei kurze Sätze: Was gilt bisher? Was gilt künftig? Ab wann gilt es? Ergänze, was unverändert bleibt und welche Angaben noch fehlen. So wird aus „Wir bieten jetzt auch etwas anderes an“ eine überprüfbare Grundlage.
Wenn die Änderung bestehende Kunden anders betrifft als neue Interessenten, halte das getrennt fest. Eine neue öffentliche Leistungsbeschreibung erklärt noch nicht, was für einen bereits vereinbarten Auftrag gilt. Ungeklärte Preise, Termine oder Zusagen sollten im Entwurf als offen markiert bleiben.
Falls du dein Angebot selbst noch nicht in wenigen Sätzen erklären kannst, hilft zuerst das Website-Briefing mit fünf Leitfragen.
Gehe den Weg eines Interessenten durch
Öffne deine Website und beginne dort, wo jemand dein Angebot zum ersten Mal sehen könnte. Das kann die Startseite sein, aber auch eine direkt verlinkte Unterseite. Notiere zu jeder betroffenen Stelle die URL, die bisherige Aussage und die nötige Änderung.
- Startseite: Passen Überschrift, Kurzbeschreibung und hervorgehobene Leistungen noch?
- Leistungsseite: Stimmen Zielgruppe, Umfang, Ort und Ablauf? Erklären Bilder und Bildunterschriften noch das aktuelle Angebot?
- Anfrageweg: Führt der Button zur passenden Stelle? Fragen Formular oder vorbereitete E-Mail nach den Informationen, die du jetzt brauchst?
- Ergänzende Angaben: Enthalten häufige Fragen, Fußzeile oder ein verlinktes PDF noch alte Leistungen, Zeiten oder Preise?
Suche zusätzlich nach dem bisherigen Angebotsnamen und markanten alten Angaben in den vorhandenen Website-Inhalten. So findest du Wiederholungen, die beim Durchklicken leicht übersehen werden. Lass zutreffende Texte stehen; ändere die Stellen, die der neuen Beschreibung widersprechen.
Beispiel: Vom Studioporträt zu Teamfotos vor Ort
Dieses Beispiel ist frei erfunden. Eine Fotografin nimmt künftig neue Aufträge für Teamfotos in Unternehmen an. Neue Einzelporträts im Studio bietet sie nicht mehr an; bereits vereinbarte Termine bleiben bestehen. Für eine Anfrage braucht sie Ort, Personenzahl und gewünschten Zeitraum. Anfahrt und Termin werden anschließend geklärt.
Bisher: „Dein Porträt im Studio. Wähle deinen Wunschtermin.“ Der Button führt zu einer Anfrage für eine einzelne Person.
Künftig: „Teamfotos bei euch im Betrieb. Schick mir Ort, Personenzahl und gewünschten Zeitraum. Wir klären danach Ablauf, Anfahrt und Termin.“ Der Button lautet „Teamfotos anfragen“.
Damit ist die Arbeit noch nicht fertig. Auch die Leistungsseite und die Anfragefelder müssen passen. Die Frage „Was soll ich ins Studio mitbringen?“ braucht für neue Teamaufträge eine andere Antwort. Ein vorhandenes Preisblatt für Studioporträts darf dabei nicht versehentlich als Preisgrundlage für Teamfotos erscheinen. Ob passende neue Bilder vorhanden sind, bleibt eine eigene offene Frage; ein Studiofoto belegt keine Arbeit vor Ort.
Gib die Änderung als zusammenhängenden Auftrag ab
Du kannst diese Vorlage an deine Situation anpassen:
Mein Angebot ändert sich von … zu … . Das gilt ab … für … . Unverändert bleibt … . Für eine passende Anfrage brauche ich … . Hier sind die bisherigen Seiten und meine aktuellen Angaben: … . Prüfe die betroffenen Texte, Links und Anfragefelder. Zeige mir einen Entwurf mit einer kurzen Änderungsliste. Markiere fehlende Angaben; erfinde keine Preise, Leistungen oder Zusagen. Kläre mit mir, wann die geprüfte Fassung online gehen soll.
Im Fotobeispiel gehört „bestehende Studiotermine bleiben bestehen“ ausdrücklich dazu. Sonst könnte aus der Umstellung eine falsche Absage werden. Wenn mehrere Personen mitarbeiten, benenne eine Person, die offene Angebotsfragen beantwortet und den fertigen Stand prüft.
Prüfe die Vorschau und danach die öffentliche Seite
Lies die Vorschau einmal so, als kennst du dein Unternehmen noch nicht. Kannst du erkennen, was angeboten wird, für wen es passt und welche Angaben für die Anfrage nötig sind? Öffne dieselbe Seite auf dem Handy und folge dem wichtigsten Kontaktbutton.
Prüfe Formularfelder, verlinkte Unterlagen und gegebenenfalls den E-Mail-Entwurf. Für einen Testversand vereinbarst du mit dem Empfänger eine klar gekennzeichnete Testnachricht. Ein Buttonklick oder geöffnetes Mailprogramm beweist keinen Nachrichteneingang.
Nach der Veröffentlichung wiederholst du den Weg auf der öffentlichen URL. Notiere den geprüften Stand und verbleibende offene Punkte. Bei späteren echten Anfragen kannst du festhalten, ob sich noch jemand auf die alte Leistung bezieht. Einzelne Rückmeldungen helfen beim Nachbessern; sie belegen keine allgemeine Steigerung der Anfragen.
Wenn Websitepflege regelmäßig anfällt
Berlzop ist Bhalithans Webseitenagentur: Website-Erstellung und laufende Betreuung sind der Einstieg, der persönliche Agent ist im Paket enthalten. Bhalithan hat eigenen Webspace, Gedächtnis und E-Mail; Texte und Projektabsprachen geben der weiteren Arbeit eine Grundlage. Für Fragen zu deinem Projekt und zur Betreuung erreichst du Berlzop direkt.
Der Kundenstart wird erprobt, das vollständige Paket ist noch nicht allgemein verfügbar. Welche Pflege und Zugänge für deine Website bereits nutzbar sind, klären wir vorab. Wenn du solche Änderungen regelmäßig abgeben möchtest, beschreibe dein Website-Vorhaben bei Berlzop.